RGA: Kurzbahn-DM der Behinderten: Vorfreude und Anspannung steigen


Nur noch gut eine Woche – dann ist es so weit. Der erste Start der Deutschen Kurzbahn- Meisterschaften im Schwimmen der Behinderten (DKM) im Remscheider Sportbad rückt immer näher. Die Wettkämpfe finden dort vom 17. bis 19. November statt.

Bei den Verantwortlichen der gemeinsamen Ausrichter der DKM, dem Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW (BRSNW) und der SG Remscheid, steigen die Anspannung und die Vorfreude gleichermaßen. Geschäftiges Treiben bestimmt den Tagesablauf der handelnden Personen, welche die Veranstaltung als Ehrenamtler stemmen.
Es gibt in den letzten paar Tagen vor den Meisterschaften noch etliche Dinge zu organisieren. Wobei das Grobgerüst steht und es nun auf die Feinheiten ankommt.

Seitens der SG Remscheid liegt die Schaltzentrale bei Familie Krzyzaniak, der sportlichen und geschäftlichen Leitung der SG. Bei ihr laufen alle Fäden zusammen. Egal, ob Shuttleservice, sportlergerechtes Mittagessen oder Pastaparty (alles im Rahmenprogramm für die Aktiven und Betreuer enthalten) – alles wird bei Krzyzaniaks geplant und initiiert.
Zudem müssen noch die Kampfrichtereinsätze und der Aufbau der Schwimmhalle organisiert werden, die am Donnerstag, 16. November, ab mittags für Vereine nur noch eingeschränkt bis gar nicht genutzt werden kann.

Am Donnerstagmorgen werden die ersten Aktiven mit ihren Teams anreisen, und es gibt die Möglichkeit des freien Trainings nach entsprechender Voranmeldung am Donnerstagnachmittag und Freitagvormittag. Zugleich finden Klassifizierungen durch die Ärzte und Physiotherapeuten des Deutschen Behindertensportverbandes im Sportbad statt.
Für das leibliche Wohl der Gäste aus ganz Deutschland sorgt der Förderverein der SG Remscheid. Hier werden ein großes Speisenbüffet im Vorraum der Schwimmhalle und Lunchpakete am Abreisetag auf Vorbestellung angeboten. Klar, dass noch etliche Besorgungen dafür anstehen und auch um Kuchen- und Salatspenden innerhalb der SG-Elternschaft geworben wird. Zudem müssen noch fleißige Helfer für den Verkauf an den Wettkampftagen angeworben werden.
Seitens des BRSNW beschäftigt man sich neben etlichen organisatorischen Aufgaben mit einem technischen Thema. Onlinetiming und auch Livestream des Wettkampfgeschehens sind mittlerweile bei hochklassigen Schwimmwettkämpfen nicht mehr wegzudenken. Das Problem ist jedoch, dass es im Remscheider Sportbad keine Möglichkeit des Internetanschlusses gibt, sodass die Verantwortlichen fieberhaft an einer externen Lösung zumindest für das Onlinetiming arbeiten.
Zudem müssen noch etliche Dinge rund um die Meisterschaften, wie die Durchführung von Siegerehrungen oder die Organisation der Abläufe bei den Finalläufen am Sonntag, organisiert werden.
Drei der fünf WM-Starter sind in Remscheid dabei
Sportlich lässt die Großveranstaltung einiges von den Aktiven erwarten. Ein Blick in das vorläufige Melderergebnis zeigt, dass drei der fünf WM-Fahrer des Deutschen Behindertensportverbandes vor ihrer Abreise zu den Weltmeisterschaften nach Mexico gemeldet haben. Während Janina Breuer und Elena Krawzow (beide PSC Berlin) noch im Trainingslager in der Sierra Nevada sind, werden Denise Grahl (SV Hanse Rostock), Maike Naomi Schnittger (SC Potsdam) und Tobias Pollap (SG Bayer) ihre sportliche Visitenkarte im Sportbad abgeben.
Alle Verantwortlichen wissen um ihre Aufgaben und arbeiten mit großen Engagement daran, auch in diesem Jahr wieder Deutsche Meisterschaften auszurichten, die positiv im Gedächtnis der Aktiven, Betreuer und Zuschauer bleiben und ein Höhepunkt im Remscheider Sportkalender sind.

Weitere Informationen sind auf der offiziellen Homepage der DKM zu entnehmen. Unter www.dkm-schwimmen.com., wo auch die Ausschreibung und das vorläufige Meldeergebnis einzusehen sind. red/ad

Remscheider General-Anzeiger

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